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Die Gegenwart |
Rabí hat also eine ruhnmreiche historische Vergangenheit, aber auch eine nicot weniger bedeutende
Gegenwart, beginnend mit dem Jahre 1945. Wir möchten zu den Anfängen der
Umgestaltung der Gemeinde mit einigen konkreten Angaben zurückkehren.
Der revolutionäre Nationalausschuss wurde in Rabí schon am 5. Mai 1945, nach der Nachricht von dem Ausbruch des Prager Aufstandes bestimmt. Bei seiner Gründung hatte er 15 Mitglieder. Ein Beweis des perspektiven Denkens dieser ersten Funtionäre aus den Reihen des Volkes ist die Tatsache, dass man schon in demselben Jahre mit der Verhandlung über die Eröffnung der Bürgerschule in Rabí begonnen hat. Die Vertreter des Ministeriums für Schulwesen haben sie in der Gemeinde am 1. Februar 1946 feierlich eröffnet; der Kindergarten wurde ein Jahr später eröffnet.
Die landwirtschaftliche Einheitsgenossenschaft wurde in der Gemeinde unter den ersten im Klatovyer Bezirk im Jahre 1951 gegründet. Von ihren schweren Anfängen hat sie sich zu den Standardergebnissen hinaufgearbeittet, insbesondere in der Getreidewirtschaft.
Reich ist die Aufzählung der Aufbauaktionen der Bürger von Rabí, die zum Aufschwung und zur Verschönerung des Marktfteckens führen. Es ist möglich zu sagen, dass die Einwohner Rabís, ihrer ruhmreichen Geschichte eingedenk, immer nach vorwärts zeílten und die Arbeit nicht fürchteten; deshalb auch hat sich das Aussehen des Marktfleckens während der 35 Jahre zum Nichterkennen geändert. Das schätzen seine ehemaligen Landsleute und die Touristen aus den ganzen Republik ein.
So wurde schon in den Jahren 1946 - 48 die Selbstfallwasserleitung gebaut, zu der die Bürger im Jahre 1965 noch eine zusätzliche Pumpstation gebaut haben. Das Kulturhaus, wo nicht nur feierliche Versammlungen, Theatervorstellungen, Estraden und Tanzunterhaltungen veranstaltet werden, sondern das auch als die Turnhalle der hiesigen Neuenklassen - Grundschule und dem Turnverein dient, wurde in der Aktion "Z" von den freiwilligen Brigaden in den Jahren 1951 - 1954 gebaut.
Die Zierde der Gemeinde ist der ausgedehnte viereckige Platz, an der Ostseite mit malerischen Bauernhäusern, mit den unter dem Denkmalschutz stehenden Barockgiebeln eíngesäumt. Sein heutiges Aussehen bekam er in den Jahren 1953 - 54. An seiner Nordseite wurde durch die Rekonstruktion des Hauses Nr. 62 das Geschäftszentrum gebildet, über ihm dann wurde im Jahre 1965 ein Motorest mit einer geräumigen Terasse gebaut. Im Jahre 1964 wurde mit der Kanalisation des Markttleckens begonnen. Bedeutente Bauaktionen zum Aufschwung dieses historischen Zentrums wurden dann mit dem Ausbau der Feuerwache /1966 - 71/, mit dem Bau eines umfangreichen Sportareals /1968 - 73/ und insbesondere dann des Gebäudes der Touristenherberge mit Sportgarderoben und
Klubzimmern fortgesetzt /1972 -- 1975/.
Eine Reihe von Bauherrichtungen wurde auch in den vier Gebäuden der hiesigen Schule gemacht /Zentralheizung, elektrische Heizung, usw./. Letzten Endes wurde dann im Jahre 1979 der Ausbau des Zweiklassen-Kindergartens begonnen; der Bau wird im Jahre 1981 beendet werden. In der Gemeinde verläuft auch der neue Wohnungsbau. In den letzten Jahren wuchs der Wohnungsfonds um 25 Wohnungseinheiten.
Für seine Aktivität erwarb Rabí eine
Reihe von Auszeichnungen und Ehrenanerkennungen. In den Jahren 1967 - 69 war es auf den ersten Stellen im Wettbewerb der Nationalausschüsse des Klatovyer Bezirkes, im Jahre 1970 erwarb es für seine zweite Stelle im Westböhmischen Kreis gleichzeitig auch den Ehrentitel "Gemeinde des 25. Jahrestages der Befreiung unserer Heimat durch die Sowjetarmee". Der Stadt Rabí wurde auch die Bronzemedaille des Kreis-Nationalausschusses für die langjährigen guten Ergebnisse im Wettbewerb "Der Westböhmische Kreis
" erteilt. Dieselbe Auszeichnung wurde auch dem Sokol Turnverein erteilt.
Gegenwärtig besteht die Gemeinde aus drei Teilen, und zwar aus Rabí selbst und aus den Ortschaften
Bojanovice und Èepice, die bis zu den Jahren 1960 - 1962 ihre selbständigen Nationalusschüsse hatten. In der Gemeinde ist cine vollständige Grundschule und eine Neunklassen - Grundschule, Kindergarten, Motorest, Geschäftshaus, Fleischverkaufsstelle, Post, Kulturhause, Haus der Dienste /mit der Zeremonienhalle des Orts-Nationalausschusses, mit der Schulküche, Kindertagesstätte und mit der Ortsvolksbibliothek/; dann die Feuerwache, ein schön erbautes Sportareal mit den Klubhallen des Sokol Turnvereins und des Sozialistischen Jugendverbandes und mit der Touristenherberge mit 50 Betten, die auch der Schule im Freien dient. Man bereitet die Eröffnung der Halle der revolutionären Traditionen.
Kommt den Platz anzuschauen, wo sich die ruhmreiche Geschichte mit
der erstaunlichen Gegenwart und auch mit der schönen Natur vereint!