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Geschichte 1300 - 1945 |
Im Mai 1420 das Hussitenheer, geleitet von Jan Žižka von Trocnov, hat die Burg Rabí belagert, die scharf antihussitisch orientiert war. Rabí fiel nach einer kurzen Belagerung die Hussiten haben eine ziemlíche Menge von den Angehörigen des benachbarten Adels, von Priestern und auch Mönchen gefangengenommen, die sich da mit ihrem Eigentum versteckt haben /siehe Vavøines von Bøezová/.
Aber die Burg wurde bald restauriert und so hat sie Jan Žižka im Juli 1421nochmals belagert. Für den Hussitenhauptmann waren diese Ereignisse persönlich folgenschwer, weil er da vom Geschoss aus der Armbrust des Pøibík Kocovský schwer verletzt wurde. Infolge seiner Verletzung ist er dann gans blind geworden. Die Belagerer haben dann die Burg nochmals erobert.
Pùta Švihovský von Rýzmberk, einer der reichsten Feudalen in Böhmen, Landesrichter, hat die Burg als Erbschaft im Jahre 1479 erworben. Das von den Leibeseigenen erpresste Eigentum ermöglichte dem Pdta an den Umbau der Burg irgendwann um das Jahr 1490 zu schreiten; etwa nach sieben Jahren wurde die monumentale Festung nicht nur zu seinem Hauptsitz, sondern auch zum Zentrum der ganzen Herrschaft am oberen Otavagebiet. Im Jahre 1499 kam es zur Erhebung der Vorburg zur Stadt, mit den Rechten einer Untertanenstadt /Markrecht, Brauberechtigung, Befestigungsberechtigung, peinliches Recht, Siegelberechtigung, usw./. Das begonnene Werk wurde dann von Pùtas Sö hnen fortgesetzt; sie haben den Ausbau der Befestigung der Stadt beendet, die im Jahre 1513 vom König auch ihr Stadtwappen bekam. Im Jahre
1554 hat man aufgehört die Burg zu bauen und sie blieb so als ein unbeendeter Torso. Die Fachleute sind der Meinung, dass der bekannte Benedikt Rejt auch an diesem Bau entweder direkt oder indirekt teilgenommen hat.
Nach mehr als 250 Jahren des Besitzes vom Haus der Herren von Rßzmberk kam die Burg in fremde Hände über. Vilém Rožmberk, einer der weiteren Besitzer Rabís, hat die Burg im Jahre 1570 an Adam Chanovský verkauft und im Besitz dieses Hauses war sie 140 Jahre. Am Anfang des 18. Jahrhunerts hat Rabí der Passauer Bischof, Johann Filip, Graf von Lamberg, gekauft. Bald dar auf hörte die Burg auf bewohnt zu sein und ist verödet, sie hat auch schon lange her die Bedeutung einer Militärfestung verloren. Zur Zeit der Regierung des Joseph II war schon Rabí in einem ziemlich verwahrlosten Zustand. Im letzten Jahrzehnte des 18. Jahrhunderts nahmen die Marktfleckenbewohner sogar einige Teile der Burg auseinander - sie nahmen davon Ziegel und Steine für den Bau ihrer Häuser.
Erst im Jahre 1834 entschied sich der damalige Besitzet der Herrschaft, Gustav J. Lamberk, weitere Zerstörung der Burg zu verhindern und lies sie schliessen. Erst im Jahre 1920 wurde der neue Besitzer
der Burg der Verein für die Erhaltung der historischen, der Kunst -- und Naturdenkmäler in Horažd'ovice, der sie von der Lamberk - Familie erwarb in der Form des symbolischen Kaufes und er begann sofort mit der Sicherung der Ruinen. Auf die Burgreparatur wurde in der Zeit 1920 - 1939 mehr als eine Viertelmillione Kronen verwendet.
Nach dem Jahre 1945 nahm sich der Verwaltung des Objekts der Staat an und heute ist sein Operatiwerwalter das Kreiszentrum des Staatsdenkmalschutzes und des Naturschutzes in Plzeò. Gegenwärtig is Rabí ein Nationalkulturdenkmal.